Digitalisierung - zweiter Versuch

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Digitalisierung – zweiter Versuch

Durch Blockchain-Technologie wird die KodakOne-Plattform ein verschlüsseltes, digitales Buch bereitstellen, in dem ihre Rechte an alten und neuen Bildern registrieren können. Eventuelle Lizenzierungen sollen dann in der eigenen Kryptowährung KodakCoin abgewickelt werden. Bild: Crypto Trader News
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Kodak und Wenn Digital haben angekündigt im Rahmen einer Lizenzierung Partnerschaft mit KodakOne eine Plattform für das Management von Bildrechten sowie KodakCoin, eine auf das Geschäft mit Bildern fokussierte Krypto-Währung gemeinsam vermarkten zu wollen. Ziel beider Produkte soll sein, Fotografen und Bildagenturen bei der Verwaltung und Kontrolle ihrer Bildrechte zu unterstützen Rechte Verwaltung .

Alles, was auch nur entfernt mit Digitalgeld zu tun hat, löst bei momentan bei Anlegern einen Kaufreflex aus: Kaum hat Kodak seine eigene Kryptowährung für Fotografen angekündigt, hat sich der Aktienkurs des Unternehmens mehr als verdoppelt. Mit dem KodakCoin und der dazugehörigen Plattform KodakOne sollen Fotografen ihre Autorenrechte absichern und die Bilder vermarkten können. Die Ironie an der Geschichte: Bislang galt Kodak immer als Vorzeigefirma, wenn es darum galt darzustellen welche negativen Folgen es haben kann, wenn ein Unternehmen die Digitalisierung verpasst.

Kodak hatte einst die Entwicklung der klassischen Fotografie maßgeblich geprägt, verlor aber mit dem Vormarsch der digitalen Bilder den Anschluss. Aus einem Insolvenzverfahren ging das US-Unternehmen als Spezialist für digitalen Druck hervor. Die Kodak-Aktie schloss nach der Ankündigung im US-Handel mit einem Plus von 120 Prozent und stieg nachbörslich weiter. Der Kurssprung bestätigt, dass Kryptowährungen und damit verbundene Begriffe eine gewaltige Anziehungskraft für Investoren haben

Anleger stürzen sich auf alles, was nach Blockchain-Technologie klingt

Über die Kodak-Plattform soll zugleich das Netz beobachtet werden, um eine unerlaubte Nutzung geschützter Bilder zu stoppen. Die Basis für das Angebot bildet die Blockchain-Technologie, mit der auch das Digitalgeld Bitcoin abgesichert wird. Kodak habe schon immer versucht, die Fotografie zu demokratisieren und für eine faire Vergütung der Autoren zu sorgen, erklärt Firmenchef Jeff Clarcke dazu.

Durch Blockchain-Technologie wird die KodakOne-Plattform ein verschlüsseltes, digitales Buch bereitstellen, in dem ihre Rechte an alten und neuen Bildern registrieren können. Eventuelle Lizenzierungen sollen dann in der eigenen Kryptowährung KodakCoin abgewickelt werden. Darüber hinaus soll das Netz über die Plattform nach unrechtmäßig verwendeten Bildern der registrierten Fotografen scannen, und eine nachträgliche Lizenzierung sowie Zahlungen an die Fotografen in die Wege leiten. (ig)

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