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Telekom Security und Mybreev launchen Video-Plattform, um Unternehmen auf Hacker-Angriffe aufmerksam zu machen

Security Awareness Library
Gefahr durch Hacker: Telekom Security und Mybreev launchen Video-Plattform

Telekom Security Mybreev Security Awareness Library
Telekom Security und Mybreev wollen Unternehmen im Bereich Cyber-Security unterstützen.
Bild: Artem/stock.adobe.com

Wie ticken Cyber-Kriminelle? Deutsche Telekom Security und Mybreev bieten ab sofort eine Video-Plattform an, auf der die dunkle Seite des World Wide Web beleuchtet wird. Mitarbeiter und Unternehmen sollen in Video-Modulen aufgeklärt werden, damit es Hackern schwerer gemacht wird. Telekom Security und Mybreev wollen so eine Awareness gegen Phishing, Chefbetrug, Erpresser-Software, Klau von vertraulichen Dokumenten, Betrugsdelikte und andere Szenarien erzeugen.

Es ist nicht immer einfach, die Belegschaft von Unternehmen verschiedenster Branchen auf die aktuelle Bedrohungslage vorzubereiten. „Mit klassische Trainingsmethoden erreichen wir nicht den gewünschten Effekt“, sagt Uwe Röniger, der als Geschäftsführer für die Mybreev GmbH arbeitet.

Deshalb wurde jetzt die Security Awareness Library geschaffen, deren Vorteil auch in der Flexibilität liegen sollen. User können an jedem beliebigen Ort lernen, egal zu welcher Tageszeit. „Das Lernverhalten und somit das Vermitteln von Information hatten sich im Zuge der Digitalisierung der Gesellschaft schon elementar gewandelt“, stellt Röniger fest.

Die Corona-Pandemie mit all ihren Begleiterscheinungen habe den Wandel enorm beschleunigt. Auch viele Präsenz-Veranstaltungen mussten ausfallen. Die Security Awareness Library orientiert sich am Vorbild Netflix. Streambare Lehrfilme sind von überall aus zu erreichen. Damit erreiche man „auch die Jüngeren“, ist Röniger überzeugt.

IT-Experte ten Eikelder: Jeder wird irgendwann gehackt

Als Kooperations-Partner liefert Telekom Security die Trainingsinhalte für die didaktische Umsetzung. „Das Portal kommt genau zur richtigen Zeit – wir erleben eine nie zuvor gekannte Welle an Cyber Crime“, kommentiert Ulrich ten Eikelder, Head of Information Security and Awareness bei Telekom Security. Er ist sich sicher: „Es gibt nur zwei Arten von Firmen: Solche, die schon einmal gehackt wurden. Und solche, die es nur noch nicht wissen.“

Kein Unternehmen kann sich eine Hacker-Attacke oder sonstige unerwünschten Vorfälle leisten – weder ein Familienbetrieb noch ein Mittelständler oder ein Konzern. Weltweit geraten große und kleine Unternehmen, Behörden, sogar Gerichte verstärkt ins Visier der Angreifer.

Die Cyber-Kriminellen greifen automatisiert an und erreichen so massenhaft Ziele aller Art. Fast 50 Millionen Angriffs-Versuche, darunter DDoS-Attacken mit über 100 Gbit/s, registriert die Deutsche Telekom pro Tag. Der durchschnittliche Schaden eines Angriffs beläuft sich laut Telekom auf rund vier Millionen Dollar.

Besonders gravierend: Seit Jahren schon ist in rund 90 Prozent der Fälle menschliches Versagen der Türöffner für die Kriminellen. Die Hacker greifen nämlich selten bis nie die IT-Abteilung an, sondern lieber alles andere.

Corona und Homeoffice haben diesen Trend noch verstärkt, da zuhause allzu oft schlecht gesicherte private Hardware für den Job eingesetzt würden – und weil die Ablenkungen zugenommen hätten.

Abwehr oder Untergang

„Wer sich nur auf die Software als Firewall verlässt, ist verloren“, urteilt ten Eikelder. Technik helfe oft, aber nicht immer. „Die IT-Gangster werden immer professioneller, und da muss auch die Abwehr immer ausgefeilter werden“, so der Head of Information Security and Awareness.

Ein Mangel an Achtsamkeit kann enormen Schaden hervorrufen – ein falscher Klick kann bereits ausreichen. Das Ergebnis: Eingeschmuggelte Trojaner, gehackte Passwörter, verschlüsselte oder gestohlene Informationen und Daten in Büros oder auf Dienstreisen. Die Folgen: Leergeräumte Konten, ruinierte Karrieren und drohender Konkurs. (wag)

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