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Mercedes-Benz und Contemporary Amperex Technology Co., Limited (CATL) intensivieren Partnerschaft bei Batterie-Technologien

Mobilität der Zukunft
Mercedes-Benz und CATL intensivieren Partnerschaft bei Batterie-Technologien

Markus Schäfer, Robin Zeng, Daimler CATL Batterien
Markus Schäfer (l.), und Robin Zeng haben für Daimler und CATL die Ausweitung der Partnerschaft beschlossen.
Bild: Daimler AG
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Mercedes-Benz und Contemporary Amperex Technology Co., Limited (CATL) weiten ihre strategische Partnerschaft aus und wollen neue Batterie-Technologien entwickeln. Nach und nach soll so das Portfolio von Mercedes-Benz elektrifiziert werden. CATL produziert seine Batteriezellen laut Pressemitteilung CO2-neutral und hilft damit dem Stuttgarter Autohersteller, die Strategie „Electric First“ voranzutreiben.

Die Vereinbarung umfasst die gesamte Palette an Batterie-Technologien, lässt Daimler wissen. Dazu gehört auch das CATL Cell-to-Pack (CTP) Design für einzelne Projekte. Mit dem CTP entfallen herkömmliche Module, Zellen können direkt in der Batterie integriert werden.

Daimler will im Bereich Batterie-Technologie führend sein

„Wir wollen im Bereich der Batterie-Technologie führend sein“, gibt Markus Schäfer die Marschrichtung vor. Schäfer ist Mitglied des Vorstands der Daimler AG und Mercedes-Benz AG, verantwortet die Daimler Konzernforschung und ist COO bei Mercedes-Benz Cars.

Um dieses Ziel zu erreichen, kombiniere man eigene eigene Forschungs- und Entwicklungskompetenz mit der Expertise starker Partner. Die Zusammenarbeit CATL beschleunige außerdem die Transformation zur CO2-Neutralität.

„CATL wird in den kommenden Jahren ein wichtiger Lieferant sein, der Kapazitäten für die nächsten Generationen unserer EQ-Produkte sichert“, versichert Schäfer.

Auch die Partner von CATL freuen sich auf die intensivere Zusammenarbeit. Immerhin sei Mercedes-Benz „ein besonderer und wichtiger Partner von CATL“, sagt Robin Zeng, Gründer, Vorstandsvorsitzender und CEO von CATL. „Gemeinsam arbeiten wir an der Entwicklung und Bereitstellung zuverlässiger und wettbewerbsfähiger elektrischer Antriebsstrangtechnologien“, erklärt Zeng.

Elektrifizierung des Portfolios mit neuen Batterie-Technologien

Batteriezellen sind das Herz von Batterie-Gesamtsystemen. Sie tragen entscheidend zur Leistung, Reichweite und Lebensdauer eines Elektrofahrzeugs bei. Die neue Batterie-Generation von CATL und Mercedes-Benz soll in den nächsten Jahren in zahlreichen Fahrzeugen zum Einsatz kommen.

Dabei wollen die Partner die Entwicklungszyklen verkürzen, die Reichweiten steigern und die Ladezeiten signifikant reduzieren. So soll E-Mobilität im Luxus-Segment attraktiver gemacht werden.

Mercedes-Benz und CATL haben sich verpflichtet, qualitäts- und leistungsführende Batterieprodukte mit möglichst nachhaltigem Fußabdruck zu entwickeln und zu produzieren. „Wir freuen uns, unsere Zusammenarbeit mit CATL […] jetzt auf eine neue Ebene zu bringen und diese Partnerschaft weiter in unsere Strategie ‚Electric First‘ sowie eine nachhaltige Entwicklung zu integrieren“, sagt Hubertus Troska, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Greater China.

„Ambition 2039“: Batterie-Produkte aus CO2-neutraler Produktion

CO2-Neutralität steht bei Mercedes-Benz weiter im Fokus. Mit der „Ambition 2039“ verfolgt das Unternehmen langfristig die Vision einer klimaneutralen Pkw-Neuwagenflotte.

Zulieferer CATL verwendet in der Fertigung daher Strom aus regenerativen Energiequellen. Allein über die CO2-neutrale Batteriezell-Produktion lassen sich mehr als 20 Prozent der CO2-Emissionen einsparen.

Daimler will mit Blockchain Transparenz in der Lieferkette gewährleisten

Anfang 2020 hatten Mercedes-Benz und CATL ein Projekt auf Basis der Blockchain-Technologie gestartet. Damit wollen die Partner Transparenz entlang der Batteriezellen-Lieferkette schaffen.

Industrialisierung einer Schlüsseltechnologie in Deutschland

Mit der Partnerschaft soll auch die Weiterentwicklung und Industrialisierung von Batterie-Technologien in Deutschland beschleunigt werden. CATL baut derzeit ein Werk in Thüringen auf. Hier will das Unternehmen ein europäisches Servicesystem entwickeln, um Mercedes-Benz wettbewerbsfähige Produkte sowie eine reibungslose Belieferung anbieten zu können.

Mercedes-Benz konzentriert sich auf die Herstellung von Batteriesystemen und den Aufbau eines globalen Batterie-Produktionsverbunds. Dieser wird künftig aus neun Fabriken an sieben Standorten auf drei Kontinenten bestehen. (wag)


Kontakt zu Daimler

Daimler AG
Mercedesstraße 120
70372 Stuttgart
Tel.: +49 711 170
E-Mail: dialog@daimler.com
Website: www.daimler.de

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