it-symposium.ruhr

Vertrauen und Sicherheit sind Schlüsselfaktoren der Digitalisierung

Quelle: G DATA Software AG
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Die Themen IT-Security und Privacy standen beim diesjährigen it-symposium.ruhr ganz oben auf der Agenda. 60 Wissenschaftler und Industriemanager tauschten sich auf dem G DATA Campus über die aktuellen Herausforderungen der Autoindustrie im Spannungsfeld zwischen Mensch und Digitalisierung aus.

Security und Privacy standen im Mittelpunkt der ersten Session der ganztägigen Tagung. Zum Auftakt warf Ralf Benzmüller, Executive Speaker der G DATA SecurityLabs, einen aktuellen Blick auf die aktuellen Sicherheitslage der Autoindustrie. „Die Anzahl der Angriffe mit Ransomware geht zwar insgesamt zurück. Cyberkriminelle gehen heute dafür viel gezielter vor“, warnt der G DATA Sicherheitsexperte. „Ransomware wendet sich von der breiten Masse ab und richtet sich immer häufiger mit ausgeklügelten Strategien an Unternehmen. Denn diese Attacken sind für Angreifer sehr lukrativ.“ Und auch der Mensch rückt über Social Engineering verstärkt ins Visier von Cyberkriminellen. Sein Fazit: „Die Frage ist nicht, ob man gehackt wird, sondern wann.“ An die Teilnehmenden gerichtet wünschte sich Benzmüller mehr Datensouveränität und Datensparsamkeit.

Im Anschluss widmete sich Prof. Dr.-Ing. Torben Weis, Universitätsprofessor Verteilte Systeme an der Universität Duisburg-Essen, dem Thema „Privacy im Fahrzeug – Es gibt keine harmlosen Daten“. Er zeigte, wie sich auch über einfache Daten aus Lichtsensoren oder Drehzahlmessungen Rückschlüsse über Fahrstrecken und Standorten ziehen lassen – auch ohne Einverständnis des Fahrers. Er appellierte an die die Unternehmen, diese Verantwortung ernst zu nehmen. Denn es reiche nicht aus, Kunden um Erlaubnis zu bitten, deren Daten zu sammeln und zu verarbeiten.

Entscheidender sei die Frage, wie Unternehmen die gesammelten Daten weiterverwenden. Zum Abschluss der Vormittagssession stellte Jan-Felix van Dam, Security Engineer bei ESCRYPT, „Sieben unbequeme Wahrheiten über Automotive Cyber Security“ vor. Aus seiner Sicht müsse sich die Branche von dem Wunsch verabschieden, hundertprozentige Sicherheit einzufordern, weil es unbezahlbar sei. Entscheidend für den Erfolg von Automotive Cyber Security sei ein verbindlicher Rechtsrahmen sowie damit verbundene Rechtssicherheit.

Im weiteren Verlauf der Tagung standen noch innovative Geschäftsmodelle und In-Car Services sowie sich neu ergebende rechtliche, psychologische und ethische Herausforderungen auf der Tagesordnung. Auch hier spielten Sicherheit und Vertrauen eine zentrale Rolle, etwa beim Thema Autonomes Fahren. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen Besuch in den G DATA SecurityLabs. Hier erhielten die Gäste einen Einblick in den Arbeitsalltag der G DATA Sicherheitsexperten. Sie untersuchen täglich im Durchschnitt 600.000 potentiell schädliche Dateien und setzen dabei modernste Technologien wie Machine Learning ein. (rhh)

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