Die Elektronikfertigung wird digital und smart

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Die Elektronikfertigung wird digital und smart

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Im begleitenden Rahmenprogramm der Productroncia 2017 (vom 14. bis 17. November in München) steht die Digitalisierung im Mittelpunkt. Neben zwei Sonderschauen des VDMA und Fraunhofer IZM zu Smart Data thematisiert die Opening Keynote das „Smart Manufacturing“.

Über den Tellerrand schauen und Impulse von außen aufnehmen – diese Möglichkeit bietet das Rahmenprogramm der diesjährigen Productronica. Neben den drei Foren zu den Themenbereichen SMT, PCB & EMS sowie Innovation präsentieren Vorträge und Diskussionsrunden Produkte und Lösungen für die Entwicklung und Fertigung von Elektronik. Wie aus einer Vielzahl an Daten neue Geschäftsmodelle entwickelt werden können, zeigt die vom VDMA und Lufthansa Industry Solutions zusammengestellte Sonderschau „Smart Data – Future Manufacturing“ in Halle B2. Besucher erleben an drei Stationen den Weg von „Big Data – Daten sammeln“ (Sensoren in Fertigungsmaschinen) über „Smart Data – Daten verarbeiten“ (Predictive Maintenance) bis hin zu „News Business – Daten interpretieren und Entscheidungen ableiten“.

Sonderschau „Hardware Data Mining“

Ebenfalls in Halle B2 zeigt das Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) an exemplarischen Punkten der modernen Baugruppenfertigung, welchen Einfluss die Integration der verschiedenen Sensoren und Aktoren in den Fertigungsmaschinen auf die Prozesse und Technologien haben. Besucher erhalten auf dem virtuellen Lehrpfad unter anderem Informationen darüber, wie Datenerhebung konkret geschieht und wie sich Datenrobustheit entlang der Wertschöpfungskette bewährt.

Besucher haben die Möglichkeit, sich im SMT Speakers Corner (Halle A1), PCB & EMS Speakers Corner (Halle B3) sowie im Innovation Forum (Halle B2) anhand von Vorträgen und Diskussionsrunden über Entwicklungen und Neuheiten in der Elektronikfertigung zu informieren.
Zu den Highlights in den Foren zählen unter anderem die Round-Table Gespräche zu den Themen wie „Rework & Repair – Können automatisierte Systeme und Prozesse reproduzierbar sichere Qualität liefern?“ (Mittwoch, 15. November, 12 Uhr, Halle A1 – SMT Speakers Corner) sowie „EMS goes Smart“ (Mittwoch, 15. November, 15 Uhr, Halle B3 – PCB & EMS Speakers Corner) und „Die Elektronikfertigung auf dem Weg in die smarte Fabrik – wo lauern Stolpersteine, was sind die Chancen?“ (Donnerstag, 16. November, 12 Uhr, Halle A1 – SMT Speakers Corner).

Auch in diesem Jahr veranstaltet IPC den europäischen Regionalwettbewerb im Handlöten auf der Productronica. Darüber hinaus wird am letzten Messetag die „IPC HSC World Championship“ ausgetragen. Neben den zuvor ermittelten Gewinnern der Productronica werden außerdem Vertreter aus Russland, Polen, Großbritannien, Frankreich, Ungarn, Deutschland und Asien an der Weltmeisterschaft teilnehmen. In diesem Wettbewerb müssen Fachleute der Industrie innerhalb von 60 Minuten eine funktionelle Baugruppe aufbauen, die den Kriterien der IPC-A-610F Klasse 3 entspricht.

Sonderschau „Cleanroom”

Hightech-Produkte stellen hohe Anforderungen an die Fertigungsbedingungen und eine Schlüsselrolle spielt dabei der Reinraum. Der „Cleanroom“ (Halle B2) zeigt, wie man dort „saubere“ Arbeit leistet. Eine Messeneuheit stellt das Schulungsmodul „Intelligente Schleuse“ dar. Anhand von Virtual Reality kann der Besucher den Reinraum betreten. Interaktiv soll er die Kleidung in der richtigen Reihenfolge anlegen, seine Hände prozessgerecht waschen und desinfizieren. Nur wer dabei vorschriftsmäßig vorgeht, dem öffnet sich die imaginäre „Tür“ zum Reinraum.

Im Rahmen der Productronica findet in diesem Jahr zum zweiten Mal die „IT2Industry“ statt. Die Fachmesse für intelligente, digital vernetzte Arbeitswelten zeigt Anwendungen im Bereich des Industriellen Internet der Dinge sowie Big Data, Cloud sowie industrielle IT-Sicherheit. Zu den Höhepunkten der begleitenden Open Conference zählen folgende Vorträge: Claus Cremers, Siemens AG, erklärt am Mittwoch, 15. November (13 Uhr, Halle B2), wie produzierende Firmen Maschinen und physische Infrastruktur mit der digitalen Welt verbinden können. Damit erreichen sie mehr Produktivität und Effizienz sowie geringere Ausfallzeiten über das gesamte Unternehmen hinweg. Außerdem zeigt Niklaus Waser, aus dem Watson-Bereich der IBM, welche neuen Möglichkeiten für die Industrie in einer digital vernetzten Welt entstehen (Donnerstag, 16. November, 11.30 Uhr). (ig)

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