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Wie Künstliche Intelligenz (KI) unsere Arbeitswelt verändert und welche Rolle Quereinsteiger dabei spielen

Gastbeitrag von Morten Babakhani
Wie KI unsere Arbeitswelt verändert und welche Rolle Quereinsteiger dabei spielen

Frau programmiert am Laptop. Künstliche Intelligenz verändert unsere Arbeitswelt.
Künstliche Intelligenz verändert unsere Arbeitswelt.
Bild: THANANIT/stock.adobe. com

Künstliche Intelligenz verändert unsere Arbeitswelt: „Wir dürfen nicht auf morgen warten, sonst verpassen wir erneut den Digitalisierungs-Anschluss“, sagt Morten Babakhani, CEO der Brandmonks GmbH. Deshalb brauche es jetzt einen „Mind-Change“ beim Einstellen von IT-Fachkräften und digitalen Talenten. Er empfiehlt, stärker auf Quereinsteiger mit Potenzialen und Kompetenzen zu setzen, die uns in die digitale Zukunft begleiten. Nur so ließe sich die digitale Zukunft unseres Landes gestalten.

Der Autor Morten Babakhani ist CEO und Gründer der Brandmonks GmbH

Laut dem „Future of Jobs Report 2020“ des World Economic Forums sollen KI-Technologien bis 2025 weltweit 85 Mio. Arbeitsplätze komplett ersetzen – aber auch 97 Mio. neue Jobs schaffen. Neue Berufsbilder werden entstehen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, braucht der Arbeitsmarkt schnell und kurzfristig neue Fachkräfte, die KI-Technologien entwickeln und bedienen können. Künstliche Intelligenz wird viele Bereiche revolutionieren, von der Medizin über den Verkehr und die Industrie bis hin zum Recruiting.

Studentischer Nachwuchs kann Bedarf an IT-Fachkräften nicht decken

Bund und Länder wollen jetzt auch die KI-Lehre in Hochschulen mit 133 Mio. Euro fördern, um das akademische Fachangebot für Wirtschaft und Wissenschaft im KI-Bereich auszubauen. Doch kurzfristig wird der Bedarf an neuen Fachkräften nicht allein durch den studentischen Nachwuchs zu decken sein.

Deutschland hat in Sachen Digitalisierung vieles verschlafen. Das zeigt sich in den Schulen und ganz aktuell auch bei der Impfplanung und ihrer organisatorischen Aussteuerung. Hätte unser Land eine bessere Digital DNA, könnten Schulen und Behörden längst schneller und effektiver mit den vielen Herausforderungen der Corona-Pandemie umgehen.

Deutschland ist international noch immer bekannt als ein Land der Ingenieure und Denker. Die Menschen hier stehen für Ideale und wichtige Tugenden wie Qualität, Entschlossenheit, Fleiß, Genauigkeit. Leider sind wir in der Umsetzung von Ideen langsamer – vielleicht zu perfektionistisch, an vielen Stellen auch zu bürokratisch?

Hier stehen wir uns selbst im Weg. Wir gehören zu den Nationen, die industrielle und unternehmerische Wertschöpfungsketten eher durchdrungen haben als andere – und könnten mit unseren traditionellen Stärken eine große globale Rolle spielen.

Fördertöpfe reichen nicht aus – Wir brauchen einen Mind Change

Jetzt haben wir eine zweite Chance bekommen. Die Corona-Krise war in Sachen Digitalisierung ein ordentlicher Weckruf. Die Bundesregierung verkündet einen Fördertopf nach dem anderen, um die Digitalisierung voranzutreiben.

Ich glaube jedoch nicht, dass das reicht. Wir brauchen vor allem Innovatoren, Vorantreiber und mutige disruptive Entscheider, die die neue Chance ergreifen, handeln, transformieren – und nicht warten, zögern oder zweifeln. Wenn wir beim Thema KI-Technologien jetzt zu lange hadern, dann überholen uns auch weiterhin andere Nationen. Gerade in Zeiten einer unstabilen wirtschaftlichen Lage können wir uns das nicht leisten.

Digitalisierung mit Quereinsteigern vorantreiben

Wir brauchen schneller Fachkräfte, die die KI-Technologien in Deutschland vorantreiben. Wie das geht? Hat der „Future of Jobs Report 2020“ nicht von 85 Mio. Jobs weltweit berichtet, die komplett ersetzt werden sollen bis 2025? Dadurch werden Millionen Arbeitskräfte frei, die sich auf 97 Mio. neue Jobs verteilen lassen.

Doch wie gelingt diese Umverteilung? Schnell, effizient und passend – und vor dem Hintergrund, dass wir Fachkräfte für die neuen digitalen Technologien brauchen? Indem wir umdenken! Mind Change ist der Schlüssel zum Erfolg. Denn wenn Unternehmen sich für Talente öffnen, die wichtige Potenziale und Kompetenzen bieten, um die digitale Zukunft mit zu gestalten, dann können sie schneller sein. Wer seinen Blick nur auf den Lebenslauf eines Kandidaten richtet, der verspielt große Chancen bei der Fachkräftesuche.

KI-Technologien beim Recruiting von Quereinsteigern einsetzen

Digitale KI-gestützte Tools können dabei helfen, passende Quereinsteiger zu finden und eine Vorauswahl zu treffen. Viele SAP-Partnerunternehmen setzen bereits auf KI-Tools, um neue IT-Fachkräfte außerhalb der SAP-Welt zu finden. Auch anderen Unternehmen kann ein vollautomatisiertes Quereinsteiger Recruiting viele neue Chancen bieten, um jetzt mit den richtigen Talenten in eine digitale Zukunft zu steuern.


Kontakt zu Brandmonks

Brandmonks GmbH
Breidenbacherstraße 8-10
55116 Mainz
E-Mail: info@brandmonks.de
Website: www.brandmonks.de


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