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BASF gliedert Abgaskatalysatoren-Geschäft aus und steckt 4,5 Mrd. Euro in Batterie-Materialien und Recycling

Batterietechnologie
BASF gliedert Abgaskatalysatoren-Geschäft aus und steckt 4,5 Mrd. Euro in Batterie-Materialien

BASF in Ludwigshafen
Blick auf die BASF in Ludwigshafen.
Bild: U. J. Alexander/stock. adobe.com

Die Auto-Industrie befindet sich mit dem Übergang zur Elektro-Mobilität in der umfassendsten Transformation ihrer Geschichte. Die BASF SE als Chemie-Lieferant möchte sich daher weiter auf Batterie-Materialien und Batterie-Recycling fokussieren. Dazu schafft sie eine separate Einheit für Abgas-Katalysatoren, deren Recycling sowie eine Einheit für Edelmetall-Services. Die neue Einheit wird den Namen BASF Automotive Catalysts and Recycling tragen.

Mit der neuen, eigenständigen Organisations-Struktur wollen die Ludwigshafener auf die anstehenden Veränderungen am Markt für Verbrennungsmotoren vorbereitet sein. Die neue Einheit werde auch weiterhin global tätig sein (rund 20 Produktions-Standorte, mehr als 4.000 Mitarbeiter).

BASF will mit dem Ausgliederungs-Prozess im Januar 2022 beginnen. Das Unternehmen geht davon aus, dass dies etwa 18 Monate dauern wird.

BASF Automotive Catalysts and Recycling: Dirk Bremm wird CEO

BASF Automotive Catalysts and Recycling wird als eigenständige rechtliche Einheit geführt. Ihr Hauptsitz befindet sich in Iselin, New Jersey. Dirk Bremm wird als CEO die Geschicke der BASF Automotive Catalysts and Recycling führen.

Beim Chemieriesen sei man stolz auf die Innovationen, die die Mitarbeiter im Bereich Abgaskatalysatoren, deren Recycling und der zugehörigen Einheit für Edelmetalle entwickelt haben.

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„Unser Hauptaugenmerk liegt weiterhin auf wettbewerbsfähigen, kosteneffizienten und innovativen Lösungen. Dadurch haben wir uns starke Kundenbeziehungen und eine gute Ertragslage erarbeitet“, sagt Markus Kamieth, BASF-Vorstandsmitglied und verantwortlich für das Segment Surface Technologies.

Die Ausgliederung soll für größere unternehmerische Freiheit und Agilität sorgen. So könnten Markt- und Kundenbedürfnisse noch stärker fokussiert werden.

BASF will sich verstärkt auf Elektromobilität konzentrieren

Darüber hinaus werde sich die BASF verstärkt auf ihr Angebot im Bereich Elektromobilität konzentrieren. Die „innovativen und nachhaltigen“ (Bereichsleiter Catalysts Peter Schuhmacher) Kathoden-Materialien kommen in Asien, Europa und Nordamerika zum Einsatz.

„Die kürzlich veröffentlichte langfristige Strategie für Batterie-Materialien zeichnet einen ambitionierten Wachstumsplan für Batterie-Materialien und Dienstleistungen für Basismetalle“, sagt Schuhmacher.

Für das Jahr 2030 strebt das Unternehmen einen Umsatz von mehr als 7 Mrd. Euro an. Dafür will BASF zwischen 2022 und 2030 3,5 bis 4,5 Mrd. Euro in Batteriematerialien investieren. (wag)

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