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Equipment as a Service (EaaS): Unternehmen beurteilen Abonnement-Modelle überwiegend positiv

KPMG-Analyse
Equipment as a Service (EaaS): Unternehmen beurteilen Abo-Modelle positiv

Equipment as a Service Internet of Things Studie KPMG
Das Internet of Things (IoT) ist Voraussetzung für Equipment as a Service (EaaS).
Bild: zapp2photo/ stock.adobe.com
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Unternehmen beurteilen Abonnement-Modelle für Maschinen in Verbindung mit einer nutzungs- bzw. ergebnisorientierten Abrechnung („Equipment as a Service“, EaaS) überwiegend positiv. Zu diesem Ergebnis kommt KPMG in einer Analyse, für die mehrere Tausend Unternehmen befragt wurden. Mehr als die Hälfte kann sich demnach vorstellen, in den kommenden fünf Jahren Maschinen über ein EaaS-Modell zu nutzen.

Beinahe ebenso viele Unternehmen wären zudem bereit, für einen flexiblen Rundum-Service einen Zuschlag zu bezahlen, schreibt KPMG in einer Mitteilung.

„Wir erleben hier denselben Paradigmenwechsel bei Geschäftskunden, wie wir es schon bei Abomodellen aus unserem Privatleben kennen“, beobachtet Bernd Oppold, Partner bei KPMG. Die Erklärung dafür sei einfach: EaaS-Modelle hätten für Hersteller und Kunden zahlreiche Vorteile gegenüber einem klassischen Leasing.

„Kunden stehen zu sehr flexiblen Zahlungskonditionen immer die modernsten Maschinen zur Verfügung. Dazu kommen Produktionssicherheit und eine vorausschauende Wartung“, so Oppold. Eine nutzungs- bzw. ergebnisorientierte Abrechnung sorge dafür, dass Hersteller automatisch vom Erfolg der Kunden profitierten. „Er hat somit ein ureigenes Interesse daran, dass seine Maschinen reibungslos laufen“, sagt Oppold.

„Pay per use“ wirkt sich positiv aufs Geschäftsmodell aus

Fast zwei Drittel (62 Prozent) der befragten Unternehmen stimmen der Aussage zu, dass sich eine nutzungsbezogene Bezahlung einer Maschine („pay per use“) positiv auf ihr Geschäftsmodell auswirkt.

Fast ebenso viele (58 Prozent) glauben, dass sich ein solches Bezahlmodell während der Corona-Pandemie positiv auf ihre Liquidität ausgewirkt hätte.

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Den Austausch von Daten zwischen Hersteller und Nutzer beurteilen 60 Prozent der Befragten positiv. Sie sehen in der Analyse und Auswertung der eigenen Produktions- und Nutzungsdaten einen potenziellen Mehrwert für die eigene Geschäftsentwicklung. Unter anderem sehen sie hier eine Chance, ihre Produktivität zu erhöhen und die Laufzeit der Maschinen zu optimieren.

Internet of Things ist Voraussetzung für EaaS

„Das Internet of Things ist Voraussetzung dafür, dass EaaS sich durchsetzen kann. Denn es geht darum, dass Maschinen und Anlagen über Sensoren ihre Daten an den Hersteller übermitteln, der diese analysiert, um nutzungsbezogene Bezahlmodelle anzubieten und seine Produkte weiter zu optimieren“, sagt Oppold. Durch derartige Datenanalysen könne ein Hersteller künftig wesentlich engere Kundenbeziehungen aufbauen und effizientere und bessere Produkte entwickeln, ist sich der KPMG-Partner sicher.

Für 61 Prozent der Maschinenbesitzer spielt bei der Kaufentscheidung die Auswirkungen auf die eigene Bilanz eine entscheidende Rolle. Oppold: „Für die Finanzabteilungen der Unternehmen stellt das eine Herausforderung dar. Sie müssen evaluieren, wie sich EaaS möglichst vorteilhaft nutzen und die Bilanz auf diese Weise sowohl für den Endkunden als auch für den Anbieter optimieren lässt.“ (wag)


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