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Ellwanger Varta AG verdoppelt ihr Konzernergebnis und will weiter wachsen

Batterienkonzern
Varta verdoppelt Konzernergebnis und will trotz Corona weiter wachsen

Varta AG Forschung und Entwicklung
Die Varta AG will auch in den kommenden Jahren kräftig wachsen.
Bild: Varta AG
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Die Varta AG konnte auch das vergangene Geschäftsjahr erfolgreich abschließen. Das gab das Unternehmen am Dienstag bei der Veröffentlichung des Konzern-Abschlusses bekannt. Der Umsatz im Jahr 2019 stieg um 33,5 Prozent auf 362,7 Millionen Euro. Mit einem Anstieg von 96,3 Prozent von 25,7 auf 50,5 Millionen Euro hat sich das Konzernergebnis beinahe verdoppelt.

„Die starken Geschäftszahlen unterstreichen die Wachstumsdynamik des Varta-AG-Konzerns“, sagt Herbert Schein, CEO der Varta AG. Auch das Coronavirus habe bislang keine negativen Auswirkungen auf das Geschäft. Außerdem habe man „alle denkbaren Maßnahmen getroffen, um unsere Mitarbeiter und unser Unternehmen zu schützen“, versichert Schein.

Weiterhin hoch nachgefragt seien Lithium-Ionen-Batterien. Daher werde man die Produktionskapazitäten weiter ausbauen und das Wachstum fortsetzen.

Varta-CFO Munz: Hohe Eigenkapital-Quote, geringe Verschuldung

„Wir haben das hohe Wachstumstempo im letzten Geschäftsjahr weiter gesteigert und die Profitabilität erneut verbessert“, freut sich Varta-CFO Steffen Munz. Die Ellwanger können laut ihrem Finanzvorstand eine gesunde Bilanz mit hoher Eigenkapital-Quote und geringer Verschuldung vorweisen. Zudem erwarte man weiterhin einen soliden operativen Cash Flow aus der Gruppe, was weitere Investitionen in den Ausbau der Produktionskapazitäten ermögliche. „Wir sehen dem Jahr 2020 zuversichtlich entgegen“, sagt Munz.

Besonders das Segment Microbatteries ist stark gewachsen

Der Bereich Microbatteries konnte beim Umsatz im vergangenen Jahr um 37,7 Prozent auf 301,5 Millionen Euro zulegen. Wiederaufladbare Lithium-Ionen-Zellen tragen dabei zum stärksten Umsatzwachstum bei. Die Knopfzellen kommen insbesondere in kabellosen Kopfhörern zum Einsatz, unter anderem finden sich die Batterien von Varta in den Produkten von Apple. Das bereinigte Ebitda ist um 99,7 Prozent auf 94,4 Millionen Euro angestiegen.

Die Produktions-Kapazitäten für Lithium-Ionen-Zellen sollen in Zukunft noch einmal deutlich ausgebaut werden: Bis 2021 will Varta pro Jahr 200 Millionen Zellen produzieren.

In Ellwangen ist man trotz Corona-Krise zuversichtlich

Trotz Corona-Krise blicke man in Ellwangen zuversichtlich auf das aktuelle Geschäftsjahr. Der Konzern erwartet gar, das Wachstum nochmals beschleunigen zu können. Außerdem erfolgt die erstmalige Konsolidierung des Consumer-Geschäfts, was zu einem Anstieg des Konzernumsatzes führen wird. Varta hatte im Mai des vergangenen Jahres die Consumer-Sparte vom US-amerikanischen Konzern Energizer zurückgekauft.

Varta will auch 2020 viel Geld in die Hand nehmen

Die Varta AG erwartet für das Jahr 2020 einen Konzernumsatz zwischen 780 und 800 Millionen Euro. Einschließlich Varta Consumer würde dies ein Umsatzwachstum zwischen 115 und 120 Prozent bedeuten. Beim bereinigten Konzern-Ebitda geht man in Ellwangen von 175 bis 185 Millionen Euro aus (ein Plus von 79 bis 90 Prozent gegenüber dem Vorjahr).

Und doch: Wegen des Coronavirus seien negative Einflüsse auf den Varta-Konzern nicht auszuschließen. Es habe jedoch bei der Abschluss-Erstellung keine Hinweise darauf gegeben. Es darf also spekuliert werden. (wag)


Kontakt zur Varta AG

Varta AG
VARTA-Platz 1
73479 Ellwangen
Tel.: +49 7961 9216 99
E-Mail: info@varta-ag.com
Website: www.varta-ag.com

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