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Batterie-Geschäft: Volkswagen gründet Europäische Aktiengesellschaft – Salzgitter wird zum Technologie-Hub

Transformation des Konzerns geht weiter
Batterie-Geschäft: Volkswagen gründet Europäische Aktiengesellschaft

Volkswagen gründet Société Européenne (Europäische Aktiengesellschaft)
Volkswagen gründet eine Société Européenne für seine Batterien-Geschäft.
Bild: Volkswagen

Volkswagen gründet eine Europäische Aktiengesellschaft (Société Européenne), um Aktivitäten entlang der Wertschöpfungskette der Batterie zu bündeln. Zum Aufgabenbereich der Aktiengesellschaft soll zum einen die Rohstoffverarbeitung, die Entwicklung der Einheitszelle und die Steuerung der europäischen Gigafabriken zählen. Zum anderen soll die SE neue Geschäftsmodelle entwickeln, von der Weiterverwendung ausgedienter Fahrzeugbatterien bis hin zum Recycling der wertvollen Rohstoffe.

Thomas Schmall ist für die Felder Batterie, Laden und Energie sowie die In-House-Produktion von Komponenten zuständig.

Der Technikvorstand von Volkswagen und CEO der Volkswagen Group Components sagt: „Jetzt bündeln wir unsere Power in Salzgitter, um Innovationen voranzutreiben und für unsere neue Gesellschaft perspektivisch die besten Partner zu gewinnen.“

Das Batterie-Team in Salzgitter besteht derzeit aus mehr als 500 Kollegen aus 24 Nationen.

Soonho Ahn nimmt führende Rolle bei Batteriezellen-Entwicklung ein

Unter der Leitung von Batterie-Chef Frank Blome soll Soonho Ahn eine führende Rolle in der Entwicklung der Batteriezelle einnehmen.Als Global Head of Battery Development verantwortete Ahn nach Stationen bei LG und Samsung zuletzt die Batteriezell-Technologie von Apple.

Kai Alexander Müller von der Barclays Investment Bank (London) wird ebenfalls nach Salzgitter wechseln. Der Finanzexperte bringt Erfahrung im Bereich Kapitalmarkt und Equity Research mit.

Zellfertigung im Volkswagen-Werk Salzgitter soll 2025 starten

Volkswagen will in Salzgitter perspektivisch mehr als 2500 Menschen beschäftigen, vornehmlich sollen die Mitarbeiter aus dem Motorenwerk Salzgitter eingesetzt werden.

Die Zellfertigung soll im Jahr 2025 starten. Damit die Mitarbeiter wissen, was zu tun ist, erhalten sie dafür spezielle Schulungsmaßnahmen.

Der Software-defined Car als Grundlage für die Autos der Zukunft

In Salzgitter bündelt VW Entwicklung, Planung und Produktionsteuerung. Dadurch wird der niedersächsische Standort zum Batteriezentrum für den Konzern.

Wo die weiteren Standorte entstehen sollen, ist derzeit noch ungewiss. Im Gespräch sind derzeit Standorte in Spanien und Osteuropa. Bis 2030 will Volkswagen insgesamt sechs Zellfabriken aufgebaut haben.

Northvolt baut die Fabrik in Skellefteå auf

Fünf der Fabriken werden von der neu gegründeten Europäische Aktiengesellschaft verantwortet. Die sechste wird vom schwedischen Start-up Northvolt AB im nordschwedischen Skellefteå errichtet. An Northvolt hält Volkswagen rund 20 Prozent der Anteile.

In Skellefteå sollen ab 2023 Batteriezellen für das automobile Premium-Segment produziert werden. Northvolt ist im Bereich Premiumzellen fester Partner des Volkswagen Konzerns.

Volkswagen treibt Industrialisierung der Batterie-Technologie voran

Volkswagen treibt die Industrialisierung der Batterie-Technologie weiter voran. Vergangene Woche hatte der Konzern zwei strategische Partnerschaften mit Umicore und 24M sowie ein langfristiges Lieferabkommen mit Vulcan Energy Resources abgeschlossen.

In den kommenden fünf Jahren investiert VW rund 52 Mrd. Euro in die Entwicklung und Produktion von neuen E-Fahrzeugen. (wag)

Volkswagen steckt rund 73 Milliarden Euro in Zukunftstechnologien


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