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Proalpha und Teknowlogy geben vier Tipps, wie Prozesse im Unternehmen optimiert werden können

Studie von Proalpha und Teknowlogy
Vier Wege, die Prozesse im Unternehmen zu optimieren

Prozessoptimierung spielt in vielen Unternehmen eine zentrale Rolle. Bild: Michael Traitov/ Adobe Stock
Prozessoptimierung spielt in vielen Unternehmen eine zentrale Rolle.
Bild: Michael Traitov/ stock.adobe.com
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Künstliche Intelligenz (KI) spielt für viele Unternehmen eine herausragende Rolle. 61 Prozent sehen in ihr ein großes Potenzial zur Optimierung von Prozessen. Das geht aus einer Studie von Teknowlogy um dem Business-Software-Anbieter Proalpha hervor. Weitere Dinge, die zu optimierten Prozessen beitragen, sind hohe Datenqualität, Process Mining sowie Weiterbildung und Zusammenarbeit.

Für die Studie haben Teknowlogy und Proalpha 100 Firmen aus der Fertigungsindustrie in der DACH-Region befragt. Konkret ging es darum, welche Themenbereiche die Unternehmen in Zukunft priorisieren möchten und welche Rolle ERP-Systeme dabei spielen.

Die meisten Unternehmen gehen davon aus, dass ihnen Technologien wie Künstliche Intelligenz bei der Prozessoptimierung helfen werden. Bislang kommen aber vor allem noch etablierte Technologien zum Einsatz.

In vielen Fällen liegt das an fehlendem Know-how innerhalb der Unternehmen. Laut Studienergebnissen führen insbesondere vier Wege zu optimierten Prozessen.

Einsatz von Künstlicher Intelligenz

Systeme, die auf Künstlicher Intelligenz basieren, reduzieren manuelle Prozesse. Hier können Unternehmen Zeit sparen und Fehler reduzieren.

Künstliche Intelligenz

Die Nutzungsmöglichkeiten sind vielfältig. KI-gestützte Datenanalyse kann etwa zur Erkennung von Auffälligkeiten und Mustern genutzt werden. Aber auch vollautomatisierte und selbststeuernde Prozesse werden per KI-Einsatz möglich.

61 Prozent der befragten Unternehmen erhoffen sich durch den Einsatz von KI verbesserte Prozesse.

Steigerung der Datenqualität

Erhöhte Datenqualität bietet das zweitgrößte Potenzial für die Prozessoptimierung: 58 Prozent der Unternehmen rechnen hier mit Verbesserungen der Abläufe. Dies sollen vor allem durch die Bereinigung von veralteten Datenstämmen erreicht werden.

Vollständigkeit, Richtigkeit und Eindeutigkeit von Daten werden durch die zunehmende Automatisierung immer wichtiger. Ein in das ERP-System integriertes Data Quality Management trägt zur Qualitätssteigerung bei.

Weiterbildung und Zusammenarbeit

56 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass Schulungen für Mitarbeiter zur Optimierung von Prozessen nötig sind. Erst mit Wissen lassen sich die aktuellen Technologien zielgerichtet nutzen.

Künstliche Intelligenz birgt das höchste Potenzial, Prozesse zu optimieren. Grafik: Proalpha
Künstliche Intelligenz birgt das höchste Potenzial, Prozesse zu optimieren. Grafik: Proalpha

Eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen halten 48 Prozent für wichtig. Das Problem: Unternehmen müssen dafür historisch gewachsene Silos aufbrechen – sowohl auf technischer als auch organisatorischer Ebene. Denn nur in einer durchlässigen Unternehmensorganisation können wichtige Informationen fließen. Nahtlose Abläufe stellen die Grundvoraussetzung für die Prozessoptimierung dar.

Process Mining

41 Prozent der befragten Unternehmen versprechen sich eine Prozess-Verbesserung durch Process Mining.

Darunter versteht man Tools, die aktuelle Prozesse analysieren und Optimierungsmöglichkeiten darstellen. Sie visualisieren die Abläufe, die ein ERP-System steuert, und zeigen, wo sich diese anhand einer geänderten Prozess-Konfiguration verbessern lassen.

Konkret umfasst Process Mining drei Schritte:

  • Discovery: Prozessablauf modellieren und visualisieren
  • Conformance Checking: Prozess-Abweichungen erkennen
  • Enhancement: Verbesserte Prozesse ableiten

Problem: Die praktische Umsetzung stockt

Zwischen Erwartung und praktischer Umsetzung besteht jedoch ein teils erheblicher Unterschied. 61 Prozent der Befragten sehen zwar großes Potenzial bei Künstlicher Intelligenz – doch nur 24 Prozent setzen schon erste Initiativen um.

Weitere 40 Prozent befinden sich in der Planung und 26 Prozent in der Diskussionsphase.

Etwas weiter sind die Unternehmen im Bereich abteilungsübergreifende Zusammenarbeit: 46 Prozent setzen bereits entsprechende Projekte um oder planen diese.

48 Prozent kümmern sich bereits aktiv um die Steigerung der Datenqualität und 44 Prozent um Process Mining.

„Die Unternehmen haben viele Möglichkeiten, ihre Abläufe und letztlich sich selbst zu digitalisieren und sogar neu auszurichten“, sagt Eric Verniaut, CEO von Proalpha.

„Das geht weit über die reine Prozessoptimierung hinaus, bis hin zu völlig neuen Angeboten und Geschäftsmodellen. Entscheidend ist, diese zu nutzen, sei es Datenqualität, Process Mining oder KI. Wer die Möglichkeiten nutzt, sichert seine Position und seine Wettbewerbsfähigkeit für die Zukunft“, ist sich Verniaut sicher.

Die Studie „Mehrwerte schaffen für den Mittelstand durch ERP-Software“ kann auf der Website von Proalpha heruntergeladen werden (Anmeldung erforderlich).  (wag)


Kontakt zu Proalpha und Teknowlogy


Proalpha Business Solutions GmbH
Auf dem Immel 8
67685 Weilerbach
Tel.: +49 6374 8000
E-Mail: info@proalpha.com
Website: www.proalpha.com

Teknowlogy Group
Holzstraße 26
80469 München
Tel.: +49 89 2323 680
E-Mail: info-germany@teknowlogy.com
Website: www.teknowlogy.com

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